Fort- & Weiterbildung

Viszerale Faszientherapie® Kursübersicht

Termin(e)

11. August 2017 - 23. September 2018

Fortbildungspunkte (FP)

jew. 27

Unterrichtseinheiten (UE)

jew. 27

Gebühr

VPT-Mitglieder: siehe Kurse€
Nichtmitglieder: siehe Kurse€

Unterrichtszeit

siehe Einzelkurse

Kursleitung

Andreas Haas, Trainer für integrative Faszientherapie, Gründer und Leiter des Manus fascia.center, Ausbildungen in Osteopathie, Craniosacraler Therapie, Heilmassage, Tuina-Anmo-Therapie u.a.

Unsere AGB

Beschreibung

Viszerale Faszientherapie®

Behandlung innerer Organe über das Netzwerk der Faszien

Alle Viszera (Organe) des menschlichen Körpers sind sehr eng mit dem Bindegewebe (den Faszien) vernetzt. Die Organe werden von Faszien getragen, ernährt, innerviert, gegen andere Organe abgegrenzt, beweglich gehalten, vor Infekten geschützt und untereinander verbunden. Diesem Netzwerk von Faszien liegt eine exakt definierte Ordnung und Struktur zugrunde, die den Organen Form und Halt gibt und sie gleichzeitig in den Körperhöhlen befestigt.
Die Körperhöhlen ihrerseits werden von Strukturen des Bewegungsapparates gebildet, wodurch eine enge Verbindung zwischen den Organen und dem Bewegungsapparat entsteht.
Im Rahmen der Viszeralen Faszientherapie können diese Verbindungen als genau definierte Anheftungslinien beschrieben werden. Über diese Anheftungslinien sind die Organe an den Körperhüllen befestigt und über fasziale Spannungslinien an sogenannten Ankerpunkten im Bewegungsapparat stabilisiert.
All diese Punkte und Linien bilden ein dreidimensionales Fasziennetzwerk, in dem die Viszera und die Bewegungssegmente über Spannungszüge verbunden sind und sich gegenseitig in einer Balance halten. Die viszeralen Funktionen und die Bewegungen der myofaszialen Strukturen sind voneinander abhängig und werden über die Faszien koordiniert. Störungen eines der beiden Systeme haben zwangsläufig Auswirkungen auf das andere.

Die Kenntnisse der Verbindungslinien und der speziellen Behandlungspunkte ermöglichen einen hochwirksamen therapeutischen Zugang, mit dem Ziel, die Versorgung, Innervation und Trophik der Organe nachhaltig zu verbessern und gleichzeitig den Bewegungsapparat zu entlasten.
Die Viszerale Faszientherapie unterscheidet sich grundlegend von bekannten viszeralen Therapien. Sie bietet einen umfassenden neuen Zugang zum koordinativen Zusammenspiel zwischen Viszera und dem Bewegungsapparat.
Die Behandlung setzt an 4 faszialen Bereichen an:

  • an den Anheftungslinien zwischen viszeralen und somatischen Faszien
  • an somatischen Spanungsbögen und Spannungslinien
  • an den distalen Verankerungen
  • an den viszeralen Faszien selbst

Behandlungsziele der viszeralen Faszientherapie:

  • Verbesserung der Mobilität der Viszera
  • Verbesserung von Trophik und Zirkulation
  • Lösung von Adhäsionen und Restriktionen
  • Lösung von pathologischen Spannungen zwischen Viszera und Soma
  • Entlastung des Bewegungssystems bei viszeralen und/oder viszero-faszialen Veränderungen
  • Behandlung der faszialen Anheftungslinien und Ankerpunkten
  • Regulation der vegetativen Innervation (afferent und efferent)

Die Ausbildungsreihe umfasst einen Basiskurs und fünf darauf aufbauende Kurse:

 

 Basiskurs: Viszerofasziale
 Funktionsketten

 

 11.-13. August 2017

 

  06.-08. April 2018
 oder
 10.-12. August 2018


 Aufbaukurs 1:
Atmungs- und
 Verdauungstrakt (Faszienkette der
 Assimilation)


 14.-16. August 2017


 13.-15. August 2018


 Aufbaukurs 2:
Herz-Kreislauf und
 Harntrakt (Faszienkette der Zirkulation)


 14.-16. September 2017


 18.-20. September 2018


 Aufbaukurs 3:
endokrine Drüsen
 und Genitaltrakt (Faszienkette der
 Sekretion)


 18.-20. September 2017


 21.-23. September 2018


 Aufbaukurs 4:
Kavitäten und
 Anamnese (Befunderhebung und
 viszerale Kavitäten)


 26.-28. Januar 2018

 


 Aufbaukurs 5:
viszerale Systeme
 (funktionelle Einheiten der Organe)


 29.-31.Januar 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Basiskurs „Viszerofasziale Funktionsketten“ ist Voraussetzung, um die weiterführenden Kurse besuchen zu können. Die Aufbaukurse 1 bis 5 können in beliebiger Reihenfolge absolviert werden, wobei empfohlen wird, Aufbaukurs 5 erst gegen Ende der Ausbildungsreihe zu besuchen.

Die Kurse sind nach dem Bildungsfreistellungsgesetz anerkannt. (siehe Startseite: Bildung zahlt sich aus).
Mit der Anerkennung durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur vom können Arbeitgeber mit weniger als 50 Beschäftigten (in Rheinland-Pfalz) bei Freistellung des Angestellten zum Kurs einen pauschlierten Anteil des Arbeitsentgeltes als Erstattung beantragen. Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage.